Lange Nacht der Museen in der Alten Synagoge: Geschichte erleben in Erfurt


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Eine Nacht voller Geschichte, Licht und jüdischer Kultur
Die Alte Synagoge Erfurt öffnet zur Langen Nacht der Museen am 29. Mai 2026 ihre Türen für ein eindrucksvolles Kunsterlebnis zwischen Denkmal, Museum und UNESCO-Welterbe. In der besonderen Ausstellungsatmosphäre begegnen Besucherinnen und Besucher der mittelalterlichen jüdischen Geschichte der Stadt, erleben Vermittlungsangebote und entdecken einen Ort, an dem Stein, Erinnerung und kulturelle Bildung auf außergewöhnliche Weise zusammenwirken.
Ein historischer Ort mit seltener Ausstrahlung
Die Alte Synagoge gehört zu den ältesten erhaltenen Synagogen Europas und bewahrt eine Raumwirkung, die sofort spürbar wird. Das Zusammenspiel aus mittelalterlicher Architektur, gedämpftem Licht und originalen Sachzeugnissen schafft eine intensive Werkbetrachtung der besonderen Art. Hier wird Geschichte nicht nur erzählt, sondern im architektonischen Bestand erfahrbar gemacht.
Programm zur Langen Nacht der Museen
Für die Lange Nacht der Museen 2026 kündigt die Alte Synagoge Mitmachangebote zum Schutz, Mut und Neubeginn im Rahmen der Ausstellung rund um Hamsa an. Solche Formate verbinden museale Vermittlung mit ästhetischer Erfahrung und laden dazu ein, Symbole, Bedeutungen und kulturelle Kontexte aktiv zu erschließen. Gerade in der Abendstimmung entfaltet der Ort eine besondere Dichte zwischen Reflexion und Begegnung.
UNESCO-Welterbe und kulturelle Bildung
Zusammen mit der mittelalterlichen Mikwe und dem Steinernen Haus gehört die Alte Synagoge seit 2023 zum UNESCO-Welterbe. Diese Einordnung macht den Besuch nicht nur zu einem historischen, sondern auch zu einem kunst- und kulturhistorisch relevanten Ereignis. Wer die Ausstellung besucht, erlebt einen Ort, an dem jüdisches Leben im Mittelalter, städtische Erinnerungskultur und moderne Museumspädagogik in konzentrierter Form zusammentreffen.
Barrierefreiheit und Besuchskomfort
Die Ausstellungsflächen sind über einen Aufzug barrierefrei zugänglich. Ein Videoguide begleitet den Rundgang; über eine Hörschleife ist das Angebot auch für Hörgeschädigte nutzbar. Für sehgeschädigte Gäste kann eine Tastführung über die Museumspädagogik gebucht werden. Die Anreise gelingt bequem mit den Straßenbahnlinien 3, 4 und 6 bis Fischmarkt; Parkplätze für Pkw sind in der Rathausgasse kostenpflichtig vorhanden.
Fazit
Die Lange Nacht der Museen in der Alten Synagoge verspricht einen Abend, der historische Tiefe, sinnliche Erfahrung und kulturelle Bildung miteinander verbindet. Wer Erfurt von seiner geistigen und musealen Seite erleben möchte, sollte diesen Termin unbedingt live besuchen.
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